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Bootshaus - Geschichte Teil 1
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Endlich ein Dach über dem Kopf und was für ein tolles!

Petra und Detlev Kube berichten über den Werdegang der Bauarbeiten:


"Hurra, wir sind endlich in sicheren vier Wänden." Diesen Ausruf konnten die Ruderer des Grimmaer Ruder-vereins e.V. machen, als am 09.10.2004 der Mietvertrag zwischen der Stadt und dem Verein unterzeichnet wurde. Ein Umzug ist damit zum Glück nicht verbunden. Wir bleiben im ehemaligen Pferdestall der Großmühle. Herr Spelt, der ehemalige Eigentümer, hat uns zwar sein Gebäude seit 1996 kostenlos zur Verfügung gestellt, ein Mietvertrag kam jedoch nicht zustande. Darum war es nicht möglich, Fördergelder für die Instandsetzung des Gebäudes zu erhalten.

Das Hochwasser vom August 2002 hatte aus dem Gebäude fast eine Ruine gemacht, lange hätte es nicht mehr gehalten. Die Verhandlungen der Stadt Grimma mit Herrn Spelt, die letztendlich zum Gebäudetausch und damit zum Eigentum der Stadt an unserem Bootshaus geführt haben, waren sicher nicht einfach.

Aber jetzt wird es erst spannend! Das Bootshaus soll grundhaft saniert werden! Leute, Leute, was ist da alles zu bedenken! Welche Funktionen sollen wo sein? Wo der Kraftraum, wo die Duschen? Können wir, wenn geeignete Räume vorhanden sind, Wasser- oder anderen Wanderern preiswerte Übernachtungen anbieten? Gibt es eine Terrasse im Obergeschoss? Wie soll der Vereinsraum aussehen, wie der Fußboden, wie die Wände und, und, und ......................... Aber nun mal langsam! Zum Glück gibt es die Leiterin des Hochbauamtes der Stadt, Frau Hedtke, als "Bauherrin" und das Ingenieurbüro Kupsch & Schmutzler, die uns immer wieder auf den Boden holen. Finanzierung, Baubeschluss des Stadtrates, Baugenehmigung, Angebote, Vergabe von Aufträgen, alles muss gemacht werden, ehe ein Handwerker den Hammer schwingt. Frank Mann und Detlev Kube sind dabei als am 16.12.2004 der Stadtrat den Baubeschluss fällt und auch gleich die Auftragsvergabe für die Erneuerung des Daches bestätigt. Mann, haben wir uns gefreut. Fred wußte schon nicht mehr unter welche Stelle des Daches er Eimer, Wannen und Planen bringen sollte. Böses Erwachen als sich bald nach Baubeginn herausstellte, dass im gesamten Bereich Küche, Vereinsraum und Treppenhaus die Dachbalken so verfault sind, dass komplett neues Holz eingebaut werden muss, sicher nicht unerhebliche Mehrkosten für die "Bauherrin".


Stand der Arbeiten vom 14. Januar 2005

Das Bootshaus ist eingerüstet und ein Teil
des Dachabrisses hat begonnen.
Die Öffnung der Decke im Vereinsraum ergab,
dass das komplette Holz im Dachbereich
erneuert werden muss.
Stand der Arbeiten vom 22. Januar 2005

Man kann im Vereinsraum die Sonne durch die Decke scheinen sehen, aber leider kommt da auch das Wasser durch die Planen.

Und so sieht es dann auf dem Dach aus.
Auch die Attika ist bereits teilweise mit neuen Biberschwänzen vermörtelt.
















Und im Vereinsraum
ist der Schornstein abgerissen.
Eine Woche war Baustopp.

Alarm am Sonnabend, den 29.01.2005!

Es liegen ungefähr 20 cm Schnee auf dem Dach,
der vordere Bereich mit noch altem Holz ist mehr schlecht als recht mit löchrigen Planen abgedeckt. Für Sonntag ist Tauwetter angesagt und Wasser sucht sich seinen Weg. Also los!
Andreas Thieme, Frank Mann und Detlev Kube schippen ca. 16 cbm Schnee vom Dach.

Stand: 13.02.2005


Die Decke über dem Vereinsraum und
der Treppe wurde komplett erneuert.


Auf zum 2. Bauabschnitt?   Ja!

Am 06. April 2005 Bauberatung bei Frau Hedtke. Noch ist die Baugenehmigung, die für die Sanie-rung und die Umnutzung des Gebäudes erforder-lich ist, nicht da, soll aber bald kommen.
Hoffentlich gibt es nicht noch andere Auflagen,
wie die von der Wasserbehörde "den Zaun quer zur Fließrichtung im Hochwasserfall umzuklap-pen", die Umplanungen und Kostenerhöhungen bringen. Grobe Terminfestlegung durch Frau Hedtke: Baubeginn Sanierung Gebäude im Juni, Fertigstellung im November 2005. Mal sehen,
mit welchem Baubetrieb Fred Schreiter sich bis dahin "anfreunden" muss.
Wir wünschen starke Nerven.

Wir freuen uns auf die Weihnachtsfeier 2005
in unserem neuen Haus.

Stand Sept./Okt. 2005
"Hallo, was ist mit der Sanierung des
Bootshauses? Lange nichts gehört".

So oder ähnlich wird man schon mal gefragt.

Also: Es geht mit Riesenschritten voran.
Seit August haben wir einen Bauablaufplan,
nach dem die Fertigstellung für Mitte November vorgesehen ist.
Bis dahin ist noch viel zu tun.

Die Fassade wird saniert.

Straßenfront

Einige Steine werden ausgewechselt.

Im Obergeschoss läuft der Ausbau
auf Hochtouren, der neue Putz ist dran.

Trockenbauer; Elektriker und Klempner
arbeiten Hand in Hand.

Jetzt kann man sich schon gut vorstellen, wo Duschen, Toiletten, und Kraftraum sind.

Obergeschoss

Vereinsraum

Auch im Vereinsraum geht's voran,
der Ofen ist schon wieder drin.

Hier sind jetzt Eigenleistungen der Mitglieder gefragt, Einbau der Konstruktion für Tresen und Küchenwand steht an.

Frank Mann macht Bauleitung,
er und Fred Schreiter bewegen viel.

Hier sehen wir Fred mit Herrn
Schindler von der Stadt Grimma
und dem Bauleiter Herrn Schmutzler.

Bau-Beratung
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